reif für´s sabbatical

Strahlend blauer Himmel, türkisfarbenes Meer. Das Rauschen der Wellen und karibische, wärmende Sonne. Die Freiheit, selbst entscheiden zu können, was du den ganzen Tag machst. Die Freiheit, ohne vorherige Absprache und Genehmigung entscheiden zu können, einfach zu verreisen. So lange du willst. Die Unabhängigkeit von einem Arbeitgeber, deinem Wecker, dem Straßenverkehr.

Klar träumst auch du vom Sabbatical, sonst würdest du diese Zeilen nicht lesen. Und sicherlich hast du dich selbst schon viele Male reif für ein Sabbatical gefühlt.

Vermutlich hast du schon des Öfteren mit dem Gedanken gespielt, dir den Traum einer Weltreise zu verwirklichen? In Indonesien durch den Dschungel zu waten und Affen zu beobachten? In Australien Tauchen zu lernen und auf Hawaii einfach mal die Seele baumeln zu lassen? Oder du findest die Vorstellung attraktiv, Zeit zu haben, dich weiterzubilden, deine Wohnung zu renovieren und viele fröhliche und unbeschwerte Tage mit deinen Liebsten dort zu verbringen?

All das sind altbekannte Tagträume, in die sich wohl jeder Bürohengst von Zeit zu Zeit flüchtet. Vor allem, wenn du mal wieder eine 70 Stunden Woche hinter dir hast, der Himmel grau und bewölkt ist und du dich einfach ausgebrannt fühlst.

reif für ein sabbatical9

Doch woran merkst du nun, dass du (über-) reif für ein Sabbatical bist? Ich nenne dir 9 eindeutige Anzeichen:

1. Montagmorgen ist für dich der erste Schritt Richtung Wochenende

Bereits Sonntagnachmittag kreisen deine Gedanken um den nächsten Morgen. Genau genommen den verhassten Montagmorgen. Anstatt deine freie Zeit zu genießen, graut es dir schon vor dem Verkehr, vor den vielen E-Mails, die sich zwischenzeitlich in deinem Postfach angestaut haben, vor dem Telefon, das Sturm klingen wird, sobald du das Büro betrittst sowie vor den bevorstehenden Terminen. Der Gedanke an Kollegen, Kunden oder Chef bereitet dir Magenschmerzen. Die Tatsache, dass du schon wieder fünf Mal arbeiten musst, bis zum nächsten Wochenende, belastet dich.

2. Du bist ständig krank und fühlst dich erschöpft

Hast du ständig Rückenschmerzen? Oder hattest du gar einen Bandscheibenvorfall? Musstest du mit Erschrecken feststellen, dass du 10 Kilo mehr auf die Waage bringst als noch vor einem Jahr? Wälzt du dich nachts schlaflos von einer Seite auf die andere? Bist du dauernd erkältet, aufgrund der Klimaanlage im Büro und weil du einfach keine Abwehrkräfte mehr hast? Wenn du dich beruflich in einer Situation befindest, die nicht zu dir und deinem Leben passt, äußert sich das sehr schnell auch auf körperlicher Ebene.

3. Die Zahl auf deinem Überstundenkonto ist höher, als die Zahl auf deinem Bankkonto

Du rackerst dich ab und kommst auch an Tagen mit strahlend blauem Himmel und 28 Grad nicht pünktlich aus dem Büro. Die Anzahl deiner Überstunden wächst stetig, die Anzahl deiner Euro auf dem Konto hingegen eher weniger. Du bist definitiv reif für ein Sabbatical, wenn du keine Zeit dafür hast, dein hart erwirtschaftetes Geld auszugeben.

4. Deine Beziehungen leiden unter deinem Job

Feierabend für Feierabend fühlst du dich leer und erschöpft. Statt mit deinem Partner abends auszugehen, verbringt ihr viel gemeinsame Zeit auf der Couch vor dem Fernseher. Und das auch noch im Halbschlaf. Verabredungen mit deinen Freunden werden ständig aufgeschoben und nicht selten letztendlich aufgehoben. Am Wochenende lässt du deine Erschöpfung und deine Frustration immer öfter an deinem Umfeld aus, in Form von geistiger Abwesenheit, Nachdenklichkeit und schlechter Laune.

5. Du langweilst dich in deiner Position 

Aufgrund von Langeweile und einem sich anbahnenden Bore-Out Syndrom, verlegst du deine gesamte Urlaubs- und Freizeitplanung auf die Arbeitszeit. Du verbringst mehrere Stunden im Büro damit, dir Rezepte auf chefkoch.de anzusehen und nach Hotels für den nächsten Urlaub zu suchen. Mit deiner Position kannst du dich nicht mehr identifizieren, deine Aufgaben unterfordern oder langweilen dich, da du seit Jahren dasselbe machst. An vielen Abenden bist du müde und erschöpft – weil du dich stundenlang gelangweilt und nur deine Zeit abgesessen hast.

6. Dein Wesen verändert sich

Du hast ständig schlechte Laune, wirst immer ernster und erinnerst dich nicht so recht, wann du zuletzt herzhaft gelacht hast. Der permanente Stress belastet dich weit über die Arbeit hinaus, weil die Phasen, in denen du abschalten kannst, viel zu kurz sind. Selbst deine Freizeit empfindest du als Belastung, und das, obwohl du einst die treibende Kraft in deinem Freundeskreis warst, die gerne alles organisiert hat.

7. Du hegst den Wunsch, dein Leben neu zu ordnen

Du spürst schon länger, dass die Konstellationen in deinem Leben nicht mehr passgenau sind. Leider hast du zwischen Büro, Haushalt und Freizeitstress allerdings keinen Raum, dir Gedanken zu machen, welche Richtung dein Leben eigentlich einschlagen könnte. Dennoch weisst du, dass es so, wie es im Moment ist, nicht ewig weitergehen soll. Du suchst nach Veränderungen und einer neuen Standortbestimmung.

8. Es fällt dir schwer, dich zu motivieren

Weder deine täglichen Aufgaben noch das Geld, das monatlich auf dein Konto eingeht, motivieren dich noch dazu, von Montag bis Freitag arbeiten zu gehen. Während du anfänglich enthusiastisch warst und gerne in die Firma gegangen bist, fehlt dir inzwischen der Sinn in und die Freude an deiner Arbeit. Du bist demotiviert und musst dich jeden Tag auf´s Neue überwinden und davon überzeugen, dich nicht krank schreiben zu lassen.

9. Dein Job vereinnahmt dich rund um die Uhr

Weit über die (mindestens) 40 Stunden hinaus bist du vollkommen in deine Arbeit involviert. Dein Firmenhandy ist stets greifbar, deine E-Mails rufst du vor dem Schlafengehen sowie nach dem Aufwachen direkt ab, um ja nichts zu verpassen. Selbst im Urlaub ertappst du dich dabei, dass deine Gedanken immer wieder in dein Büro, zum nächsten Projekt und zum nervigen Kollegen abschweifen.

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Reif für ein Sabbatical?

Aktivierst du zudem noch deinen Abwesenheitsassistenten, sobald du dir einen Kaffee holen gehst, bist du definitiv reif für ein Sabbatical.


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9 eindeutige Anzeichen, dass du reif für ein Sabbatical bist

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